Physiotherapie ist in vielen Bereichen der Medizin, der Rehabilitation und der Prophylaxe einsetzbar:

Physiotherapie in der Traumatologie, Unfallchirurgie und nach Operationen:

  • Unter anderem Schleudertrauma, Brüche, Bandverletzungen, Meniskus-einriss, Schulteroperationen

Physiotherapie in der Orthopädie:

  • Behandlung von chronischen und akuten Beschwerden des Bewegungsapparates (Wirbelsäulenerkrankungen, Bandscheiben-probleme, Arthrosen, Muskelverhärtungen)
  • Knie und Hüft-TEPs
  • Schulterbeschwerden

Physiotherapie in der Gynäkologie:

  • Beckenbodentherapie bei Harninkontinenz, Beckenbodenschwäche, Gebärmuttersenkung oder Entfernung, Blasensenkung
  • Menstruationsbeschwerden, Wechselbeschwerden
  • Geburtsvorbereitung und Rückbildungstraining
  • Individuelle Begleitung in der Schwangerschaft und nach der Schwangerschaft
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Physiotherapie in der Pädiatrie (Kinderheilkunde):

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Wirbelsäulenveränderungen/Haltungsschwäche z.B.: Skoliose
  • Knick-/Senkfuß

Physiotherapie zur Prophylaxe

Physiotherapie in der inneren Medizin

  • Erkrankungen der Atemwege
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Immunsystem, Hormonsystem
  • Verdauungsorgane (Lebensmittelunverträglichkeiten, Sodbrennen, Gastritis, Verstopfung, Durchfall)
  • Nach Operationen der Organe (Niere, Galle etc)
  • Chronische Blasenentzündungen

Physiotherapie in der Neurologie:

  • Chronische Rückenschmerzen:
    Darunter versteht man Schmerzen, die seit mindestens 3 Monaten bestehen. Sie können während dieser Zeit in Intensität und Ausprägung variieren.
  • Migräne/Spannungskopfschmerzen:
    Es gibt viele Arten von Kopfschmerzen mit verschiedenster Ursache. Merkmale für Migräne sind oft einseitige pulsierend-pochende Kopfschmerzattacken, dadurch Appetitlosigkeit, Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit. Auslöser sind unter anderem Stress und Menstruationsbeschwerden. Es wird von Migräne gesprochen wenn über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten 15 Tage lang die Schmerzattacken auftreten.
  • Parkinson:
    Der Gehirnbotenstoff Dopamin wird nicht mehr ausreichend produziert, dadurch kommt es zu Bewegungsstörungen. Typische Symptome sind Bewegungsarmut, Muskelstarre und Zittern der Extremitäten.
  • Multiple Sklerose (MS):
    Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark werden durch Angriffe des eigenen Immunsystems auf die Nervenscheiden zerstört. Sie verläuft meist schubförmig und hat zunehmende Lähmungen zur Folge.