Das Ziel der Physiotherapie ist die Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der Gesundheit. Sie dient zur Behandlung von Bewegungseinschränkungen, akuten und chronischen Schmerzen und körperlichem Unbehagen. Sie berücksichtigt aber nicht nur körperliche Aspekte sondern auch seelisches und psychisches Unwohl sein, welches zum Beispiel durch Stress hervorgerufen werden kann. In der Physiotherapie gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die in Abhängigkeit von den Beschwerden zur Anwendung kommen.

Physiotherapie ist in vielen Bereichen der Medizin, der Rehabilitation und der Prophylaxe einsetzbar:
 

    Physiotherapie in der Gynäkologie

    • Beckenbodentherapie bei Harninkontinenz, Beckenbodenschwäche, Gebärmuttersenkung oder Entfernung, Blasensenkung
    • Narbenbehandlung nach Kaiserschnitt
    • Menstruationsbeschwerden, Wechselbeschwerden
    • Geburtsvorbereitung und Rückbildungstraining
    • Individuelle Begleitung in der Schwangerschaft und nach der Schwangerschaft
    • Unerfüllter Kinderwunsch
       

    Physiotherapie in der Pädiatrie (Kinderheilkunde)

    • Entwicklungsverzögerungen
    • Wirbelsäulenveränderungen/Haltungsschwäche z.B.: Skoliose
    • Hüftdysplasie
    • Fußfehlstellungen (Knick-/Senkfuß)
    • Schreibabys
    • Bei Zahnspangen
    • Konzentrations- und Lernschwächen

    Physiotherapie in der inneren Medizin

    • Erkrankungen der Atemwege
    • Herz-Kreislaufsystem
    • Immunsystem, Hormonsystem
    • Verdauungsorgane (Lebensmittelunverträglichkeiten, Sodbrennen, Gastritis, Verstopfung, Durchfall)
    • Nach Operationen der Organe (Niere, Galle etc)
    • Chronische Blasenentzündungen